Sprachliche Kämpfe –

wie in Europa und Lateinamerika öffentliche Debatten gesteuert werden

Dr.in Verena Weiland
Institut für Romanistik
Universität Wien

Donnerstag 15:30 Uni Wien

Wenn wir im Fernsehen, in sozialen Netzwerken wie Twitter, im Radio und auf der Straße Debatten über den Klimawandel oder über Terroranschläge führen, benötigen wir dazu die Sprache. Nur über dieses Mittel können wir unseren Willen kundtun, uns für unsere Interessen einsetzen und unsere Standpunkte verteidigen. Häufig wird Politikern, Institutionen oder Gruppen dann vorgeworfen, in der öffentlichen Diskussion „populistisch“ zu sein und Sprache aktiv zur Manipulation einzusetzen. In der Vorlesung wird aufgezeigt werden, wie die Sprachwissenschaft auf solche Themen zugreift und wie sie es ermöglicht, sprachliche Kämpfe und Strategien zu „durchschauen“. Da der Fachbereich die romanistische Sprachwissenschaft ist, beschäftigen wir uns mit spanischen, französischen, italienischen, portugiesischen, katalanischen und rumänischen Beispielen.

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